Haushaltsorganisation – 4 Strategien, den Haushalt zu schmeißen

Für Alleinerziehende, Pendler und Zweitjobber stellt der Haushalt eine Herausforderung dar, die mit so wenig Zeitaufwand wie möglich gemeistert werden will. Schließlich soll vom knappen Feierabend auch noch Zeit für das zwischenmenschliche Miteinander bleiben: Kinder brauchen Beschäftigung, Hilfe bei den Hausaufgaben, Freundschaften und Beziehungen wollen mit gemeinsamen Unternehmungen und Unterhaltungen gepflegt werden.

Welche Haushaltshaltsorganisation liegt Euch?

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, den Haushalt effektiv zu „schmeißen“: einen Haushaltsplan aufzustellen, sich in kontinuierlichem Fleiß zu üben, Helfer einzubeziehen oder das Maximierungsprinzip zu leben – mit geringem Aufwand maximale Wirkung zu erzielen. Welche Strategie passt zu Euch? Findet es anhand der folgenden Zusammenfassung heraus!

  1. Strategie: Alles nach Plan
    Der gute alte Putzplan – wer kennt ihn nicht? Nach diesem Prinzip kann ein Haushalt bis ins Detail organisiert werden. Jeder Mitbewohner, jedes Familienmitglied bekommt Woche für Woche seine Aufgaben zugeteilt. An einem großen Plan in der Küche oder im Flur kann jeder ablesen, was er zu tun hat. Alternativ kann ein elektronischer Kalender via Outlook oder anderen Programmen erstellt werden. Sobald auffällt auf, dass eine Aufgabe nicht erledigt worden ist, gibt es einen Verantwortlichen, der höflich um Erledigung gebeten werden kann. In der Theorie hört sich das sehr gut an. Aber Tagesabläufe sind selten wie ein Stundenplan von 7 Uhr bis 23 Uhr planbar. Seid Ihr eher der spontane Typ? Dann ist dieser Weg der Haushaltsorganisation nicht das Nonplusultra für Euch.
  2. Strategie: Erfolg durch Kontinuität
    Singles und Alleinerziehende werden sicher die Erfahrung gemacht haben, dass es sich lohnt, den inneren Schweinehund jeden Tag zu bezwingen und sich selbst immer wieder hinterher zu räumen. Traurig, aber wahr: Es ist kein anderer da, der sich um das Liegengebliebene kümmert. Bevor man in einem Berg von Arbeit erstickt, bleibt man also lieber kontinuierlich am Ball. In Anlehnung an den Wochenplan für WGs und Familien hilft es, sich jeden Tag zwei oder drei Dinge vorzunehmen und diszipliniert abzuarbeiten.
  3. Strategie: Helfer finden
    Gibt es Verwandte, Freunde oder Nachbarn, die gerne mal einspringen? Habt Ihr Zeit, Ihnen im Gegenzug Eure Hilfe anzubieten? Dann steht einer gerechten Arbeitsverteilung nichts entgegen. Allerdings kommt Ihr bei dieser Form der Haushaltsorganisation nicht an einer gewissen Vorausplanung vorbei. Schließlich solltet Ihr Euch nicht darauf verlassen, dass Eure Helfer jederzeit für Euch da sind – es sei denn, Ihr setzt auf bezahlte Unterstützung durch eine Putzfrau oder Babysitter. Wägt gut ab, wie viel Verantwortung Ihr auf andere übertragen wollt und wie viel jedem einzelnen zumutbar ist.
  4. Strategie: Den Schein wahren
    Ihr lasst es gerne etwas lockerer angehen? Dann gefällt Euch vielleicht das Maximierungsprinzip: Ihr organisiert Eure Hausarbeit so, dass immer das Nötigste erledigt wird. Und das, was liegen bleibt, fällt erst auf den zweiten Blick auf. Zum Beispiel haltet Ihr nur Wohnzimmer, Bad und Küche in Ordnung, um Gäste zu empfangen. Im Schlaf-, Arbeits- und Abstellzimmer kann es dagegen ruhig etwas durcheinander gehen. Hauptsache, die schöne Fassade bleibt gewahrt. Der Vorteil dieser Haushaltsorganisation liegt in der Zeit- und Arbeitsersparnis. Der Nachteil: Ein ständig schlechtes Gewissen. Oder könnt Ihr Unordnung komplett ausblenden?

Wie bei allen „Welcher-Typ-bin-ich?“-Tests stimmt das vorgegebene Schema nicht bis ins Detail mit individuellen Vorlieben und Veranlagungen überein.

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